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TT wird durch das >>>> deutsche literatur archiv Marbach archiviert und der Öffentlichkeit auch andernorts im Rahmen von Lesungen und Ausstellungen zugänglich gemacht.

Aktuelle Beiträge

Mein neuer (Alpin-)Schreibtisch...
Mein neuer (Alpin-)Schreibtisch steht ja schon, derzeit bin ich mit (passt...
speed (Gast) - 30. August, 15:24
Balancehalten,
Monsieur 'erbst, war noch nie eine meiner Stär ups ke -
phyllis - 30. August, 13:04
*lacht*
Merci, cher Speed! Ich suffere eher unter der Tatsache, dass ich heute...
phyllis - 30. August, 13:03
Strapse aus
links(?) Honig, rechts (?) Zitrone - wie hält da der Gürtel?...
albannikolaiherbst - 30. August, 12:37
'Satin suffering' (Mein...
'Satin suffering' (Mein Französisch ist zu eingerostet für eine...
speed (Gast) - 30. August, 12:35
Strapse und Drill
In Frankreich sind Kratzhusten und Schniefnase kein...
phyllis - 30. August, 09:58
Farah Days Tagebuch,...
Samstag, 29. August 2015 Wael - Enlève tes...
phyllis - 29. August, 12:13
Das sollten Sie keineswegs,
lieber ANH, als Spitze gegenüber Ihrer neuen Serie verstehen. Im Gegenteil,...
phyllis - 29. August, 12:01
"würd' ich zu youtube...
Is' das, liebe Frau TT, ein Kommentar zu >>>> dieser Serie?...
albannikolaiherbst - 29. August, 09:28
between the lines
"Deine Zugriffszahlen sind im Keller." "Ist mir auch...
phyllis - 28. August, 17:31
*kichert*
Fragt sich nur für was.
phyllis - 27. August, 17:13
Ah!
Ein Handbuch.
Lo - 27. August, 15:31
Im Morgengrauen...
macht mir manchmal mein eigenes Skizzenbuch Angst. Keine...
phyllis - 27. August, 13:57
Auf der Suche nach dem...
phyllis - 26. August, 09:39
Ich bin ja, cher Speed,
für Selbstversuche immer zu haben. Dieser spezielle klingt allerdings...
phyllis - 25. August, 13:21
Ne me quittez pas
Jetzt rennen mir schon ständig die Figuren aus...
phyllis - 25. August, 13:02
Vorbeikommen, super
Für Sie gibt's da IMMER ein Bett*, mit Büchern und Wildbachfenster!...
speedhiking - 25. August, 11:56
Courage
ist gut, Lu. Poesie und Rotzigkeit in einen Topf zu werfen auch. Werd'...
phyllis - 24. August, 13:12
Nachtoyle
Paris im Regen; im Kaminschacht des alten Hauses braust...
phyllis - 24. August, 12:59
in das ( eines ) konfliktbetonten...
in das ( eines ) konfliktbetonten ( etwas ) etwaiges wie geschmack involviert...
lobster next (Gast) - 24. August, 02:13


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Zuletzt aktualisiert: 30. August, 15:53

Strapse und Drill

In Frankreich sind Kratzhusten und Schniefnase kein Grund, auf eine gewisse Schlüpfrigkeit zu verzichten. Eine Haltung, die Madame TT, wiewohl erkrankt, hiermit ausdrücklich unterstützt.





Aktuell: TTagesjournal
96 reads

Farah Days Tagebuch, 36


Samstag, 29. August 2015

Wael

- Enlève tes lunettes de soleil.
- Lieber nicht, sage ich.


Biete einen gemalten Mund, Mähne, ein paar High-Heels dazu – je höher, desto besser, erfahrungsgemäß. Dazu das Kleid. Trage ein bestimmtes und nur die eine Sonnenbrille, auch bei Regen. An Tagen wie heute hilft dir nur Ikonisieren. Es geht um das Schaukeln, die Wiege in deinem Schritt:
Klackklack
Du musst dich ein paar Meter einschwingen, bevor du dir den Köder auch selbst glaubst, aber bist du mal drin in der Suggestion deines Geschlechts, brauchst du die Ratten nur noch aus der Stadt zu führen.
Ach, scheiß drauf:
Zieh’ die Sonnenbrille vom Gesicht und sieh’ dir den Mann an. Wie oft blinzelt ein Mensch in einer Minute?
Bleib ruhig.
Dein Doc nennt dich Bella wenn du gehst, wie ein Abschiedsgeschenk. Vielleicht ist er erleichtert, dass du die Praxis verlässt; ich glaube, du machst ihn nervös. Während du ihm gegenüber sitzt, greift er sich andauernd in sein weißes, üppiges Haar.
Alle geben dir Namen. Die drei wichtigsten haben dir den gleichen gegeben, als ob der wirklich zu dir gehörte. Tut er aber nicht. Du nennst dich anders, wenn du alleine bist.

- Tu as des yieux orientaux, konstatiert Wael zufrieden.
- Ce n’est pas la premiere fois qu’on me le dit, erwidere ich.


Deine Stimme, im Gegensatz zu den Dingern, die dich bisweilen aus dem Spiegel anblicken, lässt dich nie im Stich.
Er hat gepflegte Hände, Wael. Eine davon legt er dir auf den Unterarm. Spürst du das?

- Es gibt tausend junge, geneigte Frauen in Paris für einen Mann wie Sie. Was wollen Sie von mir? Ich hab’ einen komplizierten Tag.
- Ich erkenne Qualität, wenn ich sie sehe.
- Gratuliere, sage ich.
Er nickt.
- Darf ich - ?
- Selbstverständlich.


Zieh' jetzt die Sonnenbrille wieder auf.
Der Mann hat Vergnügen an seinen Zähnen: alles andere als diskret, sein Gebiss. Er zeigt es dir.
Vorhin hat er dir Kuchen bringen lassen, vielmehr das Mädchen mit dem Silbertablett geschickt. Sie läuft alle paar Minuten hochhackig durch die Assemblage der Tische, seinen Wünschen immer einen Schritt voraus. (Er macht das hier nicht zum ersten Mal. Klar.)

- Danke. Keinen Zucker.
- Nehmen Sie Erdbeeren stattdessen, rät Wael. - Und setzen Sie sich neben mich.
Das Kuchenmädchen schiebt deine über dem Schälchen schwebende Hand weg.
- Ich bringe sie ihnen, sagt sie.


Formfehler: Greif’ nicht nach etwas, das auf einem Tablett angeboten wird, merk’ dir das.

- Was möchtest du dazu trinken? fragt er, nachdem das Kuchenmädchen die frisch frisierten Erdbeeren vor mir abgestellt hat.
- Einen Chardonnais.
- Und du? fragt er nach rechts.
Die Fremde lacht: - Champagner, bitte.


Erst jetzt bemerkst du, dass eine weitere Kandidatin an den Tisch gekommen ist. Das ist sehr gut. Das Spielfeld ist eröffnet.
Wael lehnt sich zurück.


Tagebücher:: Farah Days Tagebuch
127 reads

between the lines

"Deine Zugriffszahlen sind im Keller."
"Ist mir auch aufgefallen" sage ich, "zwischendurch gehen die immer wieder mal wieder so runter."
"Vielleicht mögen es deine Leser, wenn du mehr schreibst. Nicht immer nur Zeichnungen."
"Oder sie sind am Meer."
"Oder du bist nicht lustig genug."
"Nu' hör' aber auf!"
"Kann doch sein..."
"Ich tu', was ich tu'. Wenn ich auf Mainstream aus wäre, würd' ich zu youtube gehen und die Backen aufblasen."
"Jetzt sei doch nicht gleich beleidigt!"
"Bin ich doch gar nicht. Ich leg' jetzt auf, d'accord?"
"Okay."



Aktuell: TTagesjournal
152 reads

Im Morgengrauen...

macht mir manchmal mein eigenes Skizzenbuch Angst.

Keine Sorge, war ein Scherz.
Nee, ist doch keiner.

Weitermachen!





Atelier:: Skizzenbuch
146 reads

Auf der Suche nach dem Manchmal





Atelier:: Skizzenbuch
141 reads

Ne me quittez pas

Jetzt rennen mir schon ständig die Figuren aus den Blättern. Ob's an der herannahenden Abreise liegt?





Bloss nicht melancholisch werden jetzt, Madame.


Atelier:: Skizzenbuch
148 reads

Nachtoyle

Paris im Regen; im Kaminschacht des alten Hauses braust der Wind. Ich komme schwer aus den Federn dieser Tage, bin lange wach, oft bis in die frühen Morgenstunden.
Wird nicht einfach werden, das Nachteulendasein abzulegen, wenn die Frankfurter Routinen wieder losgehen. Oft steige ich aus dem Bett, weil mich eine Bildidee umkreist, mach’ schnell ein paar Skizzen ins Buch. Überhaupt: die flüchtigen Einfälle ernst zu nehmen! Sie kommen leise wie Motten, oder wie eine Schar ganz kleiner Nachtfalter.
Doch jetzt wartet der Jardin des Plantes. Die Pflanzen duften betörend, wenn sie nass sind. Es ist Sommer.
Noch.


Aktuell: TTagesjournal
204 reads

... Und woran liegt's bei dir


Alle Antworten lösen sich in Luft auf, wenn man nur lange genug fragt.




Atelier:: Skizzenbuch
228 reads

Les vitrines de Paris, ff

Manchmal hängt Frau eben einfach mal ein bisschen durch. Sogar à Paris.




Aktuell: TTagesjournal
222 reads

Für Dich. Wo immer Du bist.





Atelier:: Zeichnungen
338 reads

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