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Früher, am Schreibtisch sitzend, konnte ich immer...
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Zuletzt aktualisiert: 30. Mai, 13:11

Farah Days Tagebuch, 31


Freitag, 29.Mai 2015

mein leben als stapel
ich bin so groß. doch so gut ich mich auch schichte, die hohlräume werden nicht kleiner.

: wie gewandt der fremde mit den kids umging, da konnten wir uns alle ein blatt rausnehmen. die kriegten sich kaum noch ein!
einer kleinen, pickeligen, die sich weigerte, lieh er seinen kopf wie eine vorratskammer:
s o macht man das.
hat ihre abwehr notiert, als ob sie ein text wäre und ihre abwehr wurde ein text und sie schrie: "das dürfen sie nicht aufschreiben, was ich schreie" und er ließ sich gar nicht beirren, notierte auch das, gab ihr das blatt und sie zappelte und las und sagte schließlich:
„okay.“


- geht's denn je um etwas anderes? sich sein blatt zu eigen machen. darum drehen wir uns. jenen, die’s nicht können, leihen wir unsere köpfe als zwischenlager.
wir sind jäger und stapler.

mein leben als stapel begann vor langer zeit, da war ich noch nicht hoch; seitdem wachse ich. ich seh' viele von meiner art. nur wenige von uns sind stabil.
ich selbst hab’ gewellte blätter, auch demolierte; auf kante kriegt man mich nicht mehr.

die hölle, das sind die anderen: die noch dazwischenzukriegen. aus liebe oder solidarität. andere gründe lasse ich nicht gelten.
stapelleute, die alles auf kante haben, weisen die Gewellten natürlich zurück. könnte was durcheinanderkommen, ihr wollt nicht neu gemischt werden, stimmt’s? ein anständiger stapel tut sowas nicht.

ihr müsst aber.
sonst lebt ihr im rechteck.
ich sag’ euch das nicht gern.

also, weiter. an meiner verständlichkeit muss ich noch arbeiten, weiß ich. ich hab mich nass gemacht, meine schriften vermengen sich, gefühle pappen aufeinander als gehörten sie zusammen. das ist euch doch nicht fremd?

ich mag mein leben als stapel nicht mehr, will in die fläche.
fläche
(komm' doch mit. breite dich aus.)

nur noch ein einziges, riesiges blatt.


Tagebücher:: Farah Days Tagebuch
148 reads

Manchmal

... hilft Buchstabenschieben, so als streng stringenter Mensch, um zurück ins Verspielte zu gelangen...






Aktuell: TTagesjournal
146 reads

Gestern Nacht

... in Ladybirds Garten, sah der Mond aus, als hätte er einen kleinen Schwipps.




Aktuell: TTagesjournal
142 reads

Zwischenstand

Geschätzte Leser:innen, Sie haben's gemerkt: Hier war in den vergangenen Wochen selten Intensität zu spüren, dafür im Offline umso mehr. Doch die hochfrequente Seminar- und Workshop Frühlingssaison ist hiermit abgeschlossen, jetzt kommen vor der Sommerpause nur noch ein paar vereinzelte; ich kann mich also wieder ein bisschen breiter ausfächern in den kommenden Wochen. Halleluja!

Ich hoffe, Sie sind wohlauf. Madame ist noch ein wenig außer Puste. Es wird sicher ein paar Tage dauern, bis ich die öffentliche Person von mir abgepellt habe und wieder ins Tastende zurückkehren kann. Ich freu' mich unbändig darauf. Auf Seltsames, Ungerichtetes, Unvermitteltes, und auf Beobachtungen, die nicht gleich in Methoden umgemünzt werden müssen.

Ich hab' so viel navigiert. Ermutigt. Tränen getrocknet. (Wenn Sie wüssten, wie viele!) Nun lege ich mich auf den Rücken und lasse die Sprachen treiben, mindestens zwei Tage lang.

Ich wünsche leichte Pfingsten, allerseits!

Verträumt, Ihre
Mme TT


Aktuell: TTagesjournal
156 reads

Morgenplaudern

Früher, am Schreibtisch sitzend, konnte ich immer direkt über die Straße und einen kleinen Vorplatz in die entkernte Halle eines stillgelegten Straßenbahndepots hineinsehen. Es ist eine ziemlich große Halle, wie man sich vorstellen kann; schließlich musste dort nachts eine stattliche Anzahl Straßenbahnen geparkt werden. Zu meiner Zeit aber schon nicht mehr.
Oh, die Halle steht noch - ein REWE ist da jetzt drin und verführt mich zu Einkäufen kurz vor Mitternacht. Dieses Ritual aber, meine Gedanken und Ideen durchs Fenster über die Straße in dieses hundertjährige Depot zu schicken, kann ich nicht mehr praktizieren, seitdem die Supermarktkette es mit Waren zugestopft hat wie eine Presswurst. Es funktioniert einfach nicht mehr als externe Festplatte für mein Gehirn.
Momentan beobachte ich meine drei Meisen. Im Flieder, der auf dem Hinterhof bis zu meinem Balkon hinaufreicht, habe ich ihnen ein paar Bällchen aufgehängt. Zwei Kohlmeisen, eine Blaumeise. Die drei sind ziemlich zahm inzwischen. Und sie sind unglaublich hungrig. Füttern wahrscheinlich gerade. Sehr kontemplativ ist das Meisenritual nicht, können Sie sich ja denken.

Anyway. Muss los. Zweitletzter Tag der Intensivwoche; die kids sind schon ganz gaga, weil sie morgen vor großem Publikum auftreten müssen...

Wünsche einen guten tag, allerseits!

Herzlich,
TT


Aktuell: TTagesjournal
255 reads

Don't push, ff

Madame befindet sich in einer Intensivwoche. So werden im Stiftungssprech die jeweils letzten Wochen eines Langzeit-Projekts genannt, an deren Ende eine Aufführung mit den Projektteilnehmer:innen steht.
Madame, folgerichtig, steht unter Strom. Sie muss demnächst unbedingt mal wieder Kontakt mit ihrer >>> inneren Schnecke aufnehmen.
Hoffentlich hat sie den Schneckensprech noch nicht verlernt vor lauter -





Aktuell: TTagesjournal
222 reads

Paarungsaufruf Number Three /


Selbst der (einst) weiße Marmor vor dem Atelier des Steinbildhauers scheint in Stimmung zu sein.



(Mit Dank an den Bildhauer A. Rohrbach für den Blick in sein Atelier.)



>>> Paarungsaufruf Number One
>>> Paarungsaufruf Number Two


Aktuell: TTagesjournal
299 reads

Raus!

Buch schnappen und ab nach draußen, Ihr Hasen!



(Für Dr. Schmitt)


Aktuell: TTagesjournal
313 reads

Himmelfahrt ohne Kommando

Es wird Sie, geschätzte Leser:innen, nicht verwundern, dass TT sich heute aufs Land verfügt. Wahrscheinlich - hoffentlich! - sind Sie ja selbst nicht am Schreibtisch.
*lächelt*
Und obwohl es für Künstler:innen, wie ANH >>> drüben so trefflich analysierte, zwar keine arbeitsfreien, wohl aber Feiertage gibt, wird Madame denselben mit Ladybird verbringen. Oh ja. Ganz ohne Vorhaben, geschweige denn Projekt.
Die beiden werden die >>> Bettelfische füttern, den Briefträger mit ihrer Nackigkeit erschrecken (ah, der kommt ja heut' gar nicht, schade) und gemeinsam den Spargel schälen und verzehren, den Ladybird gestern zu diesem Anlass beim Bauern besorgt hat.
So sieht's aus.
Ich bekam kürzlich den leisen Hinweis, TT sei ein literarisches Weblog und möge doch bittschön seiner Verantwortung dafür gerecht werden. Fiele mir nichts von angemessen hohem Niveau aus dem Hirne, solle ich bitte schweigen, anstatt die Kunst mit Plauderei zu verwässern. Ich gebe zu, der genaue Wortlaut der Aufforderung ist mir entfallen: Ich war, ebenso wie mein Ratgeber, nicht mehr ganz nüchtern zum Zeitpunkt des Ausspruchs.
Jetzt aber bin ich's!
Und verkünde hiermit, dass Madames Zellen geradezu durchtränkt sind vom Literarischen. Falls das nicht immer offensichtlich werden sollte aus ihren Beiträgen, muss eben jemand anders einspringen, es gibt ja genug begabte Köpfe da draußen.
Gell?
Fühlen Sie sich ruhig gemeint.

Sagt, vergnügt, Madame TT, die jetzt -
aber das wissen Sie ja bereits.


15. Mai 2015
(Lang lebe der Brückentag)




Aktuell: TTagesjournal
376 reads

Spuren hinterlassen, 37

"Mein Lieblingswort ist 'egal'. Denn wenn mir jemand sagt, dass etwas egal ist, fühle ich mich frei. Ich gehe meinen eigenen Überlegungen nach, kann meinen Impulsen Raum geben. Ich hasse es, gegängelt zu werden, Aufträge zu bekommen."

Wir haben im Rahmen unseres Projekts ein Video gedreht. Es ging um Lieblingsworte; alle Teilnehmerinnen sagten ihrs sowohl in der Muttersprache als auch auf Deutsch und begründeten ihre Wahl.
Die tauchten dann auch auf den Textwürfeln wieder auf, mit denen wir die Ausstellung bestückten.

Madame hat das mit dem "egal"- Gefühl natürlich auch mal ausprobieren wollen.
Interessante Erfahrung.





Fotoserien:: Spuren hinterlassen
326 reads

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