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TT wird durch das >>>> deutsche literatur archiv Marbach archiviert und der Öffentlichkeit auch andernorts im Rahmen von Lesungen und Ausstellungen zugänglich gemacht.

Aktuelle Beiträge

Aaaaaha!
Nur faul tun und heimlich arbeiten! Naja, besser als umgekehrt, trotz allem....
Norbert W. Schlinkert - 17. Mai, 11:19
Auch ich tu'
ja nur faul ... Bin dabei, einen redaktionellen Text zu einer Veranstaltung...
phyllis - 17. Mai, 10:59
Hach, gell, Momo?
*Lächelnd zurückgähnend*
phyllis - 17. Mai, 10:49
Der wahren Faulheit
ist schon längst der Garaus gemacht worden, der protestantischen Arbeitsethik...
Norbert W. Schlinkert - 17. Mai, 10:47
Hach, Ja!
(Gähn!) :-)
momoseven - 17. Mai, 10:38
Ich hatte bislang,
lieber Norbert, eher den Eindruck, als würde Ihr Naturell jeglichen...
phyllis - 17. Mai, 10:09
Wahre Faulheit
... kommt von innen.
phyllis - 17. Mai, 10:02
Zum Baden in Oasen?
Ich wollte nur nicht geizen mit den ts, wo Sie doch schon eins spendiert...
Norbert W. Schlinkert - 16. Mai, 14:53
Poetisch, kryptisch beinahe,...
Poetisch, kryptisch beinahe, fast schon im Schatten...
phyllis - 16. Mai, 14:48
"Liebet Phyllis"
ist doch sicher eine Aufforderung - oder? ; )
phyllis - 16. Mai, 14:44
Liebet Phyllis,
sicher in einer Oase, oder?
Norbert W. Schlinkert - 16. Mai, 14:41
Ihre Antwort, Liebe Phy,...
Ihre Antwort, Liebe Phy, ist blau, dunkelgrün beinahe, fast schwarz!
NO (Gast) - 16. Mai, 14:27
What you see is what...
lieber NO - das hab' ich bislang immer so gehalten. Na ja, fast immer. Manchmal.
phyllis - 16. Mai, 14:10
Liebert Norbert,
mein nächster Roman spielt im Orient... : )
phyllis - 16. Mai, 14:07
Mach' ich morgen,
aber das mit dem dabei schweigen wird schwierig, la mère spricht...
phyllis - 16. Mai, 14:06
@nömix
Stimmt. Und danach sucht sich der Prinz eine andere Prinzessin. So setzt...
wiegenlied (Gast) - 16. Mai, 13:39
Sie haben hier irgendwo...
Sie haben hier irgendwo auf dem Foto ne' Flasch' Kindl versteckt, versteh'...
NO (Gast) - 16. Mai, 13:05
"Der Garten meiner Mutter"
hört sich an wie der Titel Ihres nächsten Romans! Das Titelbild...
Norbert W. Schlinkert - 16. Mai, 12:45
Nee....
... nich küssen. Stille hinsetzen und z u h ö r e n!
syra_stein - 16. Mai, 12:22
Bis in den
Garten meiner Frau Mutter ist diese neumodische Sitte aber noch nicht vorgedrungen,...
phyllis - 16. Mai, 11:00


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Online seit 1989 Tagen
Zuletzt aktualisiert: 17. Mai, 11:19

Wahre Faulheit

... kommt von innen.


Aktuell: TTagesjournal
125 reads

Kiss me





Aktuell: TTagesjournal
199 reads

Rückkehr des Gesellen




Sie erinnern sich:
Im Herbst letzten Jahres war er auf der Holzterrasse >>> ohne die üblichen Vorkehrungen in Schlaf gefallen und wurde mütterlicherseits in eine Auffangstation eingeliefert. Nun ist er, wenngleich noch etwas misstrauisch dreinblickend, zurück im Garten. Ich berichte das, weil damals doch einige von Ihnen, geschätzte Leser:innen, an seinem Schicksal Anteil nahmen. Seine Zukunft ist einen weiteren Sommer lang gesichert, hoff' ich.

Ansonsten nichts Neues im Südwesten. Der Himmel hat sich zugezogen, Nieselregen, Nacktschneckenwetter. Bin selbst etwas trüb. Wer Sonnenstrahlen zu verschenken hat, her damit!

xxx




Aktuell: TTagesjournal
184 reads

Miss TT's Schreibtischdada

"So, dann woll'n wa ma."
"Nutzt ja nüscht..."
"Wat mut, dat mut."
"Frey nach Schnauze!"
"Oben hui, unten pfui?"
"Wenn schon, denn schon!"
"Da beißt die Maus keen Faden ab."

"Bin aber Kamikatzeschreiber..."
"Kaze, Du Idiot!"
"Ooch, ich dacht' immer Katze."
"Kannste ma' sehen."
"Guck, wie das tippt hier!"
"Lässt wohl nix anbrennen..."
"Koch' auch nur mit Wasser."

"Feuer und Flamme aber."
"Immer!"
"Manchmal langt Larifari."
"Mir nich'."
"Dann komm' zu Potte jetz'."
"Wohin?"
"Zu POTTE!"
"War ich schon."

"Sach ma'..."
"Was'n?"
"Kannste auch anders?"
"Wie denn?"
"Na, ins Reine."
"Schreiben? Nee. Hab' Dreck am Stecken."
"Umso besser, kommste weit damit..."
"Auch wieder wahr."


Pillepalle
126 reads

Lieferservice, ff






heute leider offline : )


Aktuell: TTagesjournal
307 reads

Eigentlich

Vor vielen Jahren, wir machten damals noch eine Ausstellung nach der anderen, gab es mal eine, die "69,99.-" hieß. Sie ahnen, warum: Jede dort gezeigte Arbeit konnte zu diesem Preis erworben werden. Allesamt waren es Zeichnungen, Collagen oder Fotos, 20 x 20 cm, einheitlich gerahmt. Wir waren >>> zwölf. Gemeinsam machten wir die "Fahrradhalle" - einen Aktions- und Ausstellungsraum, in dem wir fünf Jahre lang jeden Monat Arbeiten von Künstler:innen präsentierten, die wir interessant fanden. Manchmal auch unsere eigenen - so bei "69,99.-".
Ich kaufte damals die Arbeit meines Kollegen A. v Z. ... er ist inzwischen mit einer Modedesignerin verheiratet und hilft ihr, in ihrem Maßatelier galante Kleidung zu entwerfen. Ich erinnere mich, dass er damals schon sagte, wenn er es bis zu seinem Dreißigsten nicht geschafft haben würde, als Künstler erfolgreich zu sein, würde er umsatteln. Hat er dann auch getan. Obwohl er seinerzeit s e h r coole und aufwändige Objekte machte. Installationen. Wir alle dachten, den hält nichts auf. Wir alle dachten, u n s hält nichts auf!

Wie dem auch sei. Ich hatte jedenfalls heute Nacht diesen Traum - ein Hammer von einem Traum war das. Morgens blieb mir nur ein Bild noch eine Weile stehen: Ich befand mich in einem Gewölbe und stieg ein paar steinerne Treppenstufen zu einem Bassin hinunter, das mit einer dunklen, dickflüssigen Masse gefüllt war. Schlamm oder Schlimmeres? Keine Ahnung, jedenfalls war es warm. Ich watete langsam hindurch, stieg an der anderen Seite wieder nach oben, durchquerte einen angrenzenden, menschenleeren Raum und befand mich mit einem Mal wieder auf einer belebten Straße, von Kopf bis Fuß bedeckt mit ... Schlamm. Denke ich. An irgendeine Art von Scham oder Verstörtsein angesichts meines Zustands kann ich mich nicht erinnern. Nur das Wort "eigentlich" kam mir in den Sinn.

Und das (um die Kurve zu kriegen) war genau das Wort, das der Kollege A. v Z. damals auf das 20 x 20 cm große Papier geprägt hatte, ganz klein, höchstens sieben Punkt Schriftgröße. Sonst war nichts auf dem Blatt, nur dieses winzige Wort, umgeben von ganz viel Weiß.
Sein "Eigentlich" (ich nahm es irgendwann aus dem Rahmen, weil ich ihn für etwas anderes brauchte) liegt bestimmt noch in irgendeinem Karton rum. Ich brauche es nicht mehr, denn seine Botschaft ist längst Teil meines Systems geworden. Das Wort "eigentlich" bewirkt bei mir ein Innehalten. Es bewirkt, dass ich mich frage, ob ich das, was ich gerade tu', wirklich will, oder ob mein Handeln womöglich Ersatz für ein anderes Handeln ist, das mir aus Gründen, die ich dann auszuforschen suche, nicht möglich ist. "Eigentlich" bewirkt Vergegenwärtigung. Es ist nicht immer leicht, sich so selbst ins Aug' zu blicken - logo. Vielleicht sogar schwieriger, als durch ein Bassin mit warmer Sie-wissen-schon zu waten ; )
Der Frühling, denke ich, ist jedenfalls ein verdammt guter Zeitraum, sich die eigenen Schlüssel- nein, Zauberworte vor Augen zu halten: the writing on the wall. Meine eigenen erkenne ich daran, dass sie Körpertemperatur haben und - Bilder sind. Manchmal sogar Flüssigkeiten.


Aktuell: TTagesjournal
246 reads

Die Rückeroberung der Lust in Bildern





Erster Versuch.


Aktuell: TTagesjournal
290 reads

Paarungsaufruf Number One

Also, die Lebensgier. Und was ihr auf dem Weg von der Identitätszelle in den Bedeutungshof so alles zustoßen kann. Irgendeiner kommt ja immer und behauptet, das bringt doch nix schalt’ doch mal einen Gang runter ich mach’ mir Sorgen um Dich mach' Yoga komm’ Tatort gucken willste was essen.
Kennen Sie das? Vielleicht machen Sie ja andere Erfahrungen. Falls ja, speak up, honey. You’ve got an audience.

Die geile Gier. Die Gier nach der Gier, einhergehend mit der Ablehnung der Ungier. Manche können ja auch mit Lust was anfangen. Meinetwegen. Aber Hunger und Gier sind die besseren Erfüllungsgehilfen (manchmal auch Geh-Hilfen, hihi), weil die Lust, ach, die ist so ein schnäkiges Helferlein. Schnappt nur nach dem, was verzehrfertig aufpoliert ist und später beschwert sie sich, es wär’ immer das Gleiche. Menno, ich langweil’ mich... Jaja. Die Lust ist ein bisschen wie Schnick-Schnack-Schnuck spielen. Wenn man erst einmal raushat, wie schlicht die Manöver im Grunde sind, verliert sie an Biss. Flauschi ahoi. Da hülfe nur noch Gier, doch dazu müsste man die beschwichtigenden Stimmen aus dem Inneren der Identitätszelle ignorieren. Können.
Sieben Türen trennen uns vom Hof.
Die Vorsicht.
Die Abnutzungserscheinung.
Der Verzicht.
Die Bescheidenheit.
Das Gemeinwesen.
Die Trägheit.
Der Umkehrschluss.
(Nummer Sieben ist die übelste Tür von allen.)
(Denken Sie mal darüber nach.)

Es muss doch einen Grund haben, dass wir ermüden. Die Lust verlieren. Oder? Ich meine, wir ermüden, das ist nicht zu übersehen, wir verlieren an Verve. Das tut doch niemand freiwillig?! Wir gewöhnen uns so schnell an die Lust, ein Jammer ist das. Liegt an der Bewahrungsmentalität. Lock ’nd Lock. So heißen diese Sicherheits-Küchenbehälter, aus denen nichts ausläuft. Lebenslange Garantie. Wenn aber nix mehr rausläuft, läuft auch nichts mehr rein.
Verzeihen Sie, dass ich Sie so in einen Topf werfe heute, aber mich hier alleine hinzustellen und das zuzugeben wär’ echt viel verlangt. So viel verlange ich nicht von mir. (Iwo.)

Dabei fängt alles so gut an. Wir sind begeisterungsfähig. Kein Wunder, wir schnüffeln doch ständig. Wir denken, ja, das lässt sich gut an, hier setz’ ich meine Duftmarke ran, Trüffel, Moschus, Ponyhof, was auch immer. Wir sind markierungsbereit. Und die Anderen, wenn man’s genau nimmt, riechen auch nicht so übel. Lässt sich doch was draus machen. Alles, was wir brauchen, ist ein bisschen Schlüsselrasseln im Gang draußen, schon schnuppern wir Morgenluft. Das olle Ich wird ja schwer überschätzt. Das Ich kommt nie in die Brunst, so sieht’s nämlich aus. Und die Brunst ist das, worauf Verlass wäre: Nix mit Lock ’nd Lock. Die lässt sich nicht versiegeln.
Sagen wir also, der Aufbruch aus der Identität wäre geil. Man weiß noch nicht, ob man alle sieben Türen zum Hof aufkriegen wird, aber man ist schon mal gemeinsam im Gang. Dicke-Hosen-Treffen. Yo! Schluss mit Bescheidenheit - jeder zeigt, was er hat. Geist. Pläne. Schwellkörper. Glitsch. (Ohne Glitsch können Sie’s vergessen.) Halten Sie ungeniert nach jenen Mitinsassen Ausschau, die ihre Hände nicht in den Taschen behalten. Interaktionen im Gang sind erwünscht: Seid willens und erigiert, was Ihr habt. Und wenn Ihr’s nicht bis raus in den Hof schafft (sieben Türen sind ’ne Menge Holz, und ich hab’ wahrscheinlich ein paar vergessen) - der Gang tut’s auch.


Aktuell: TTagesjournal
415 reads

Tastatur heute





... wegen Fremdbelegung geschlossen.


Atelier: Objekte
232 reads

Frühlings Erwachen




... besteht im Grunde hauptsächlich darin, ohne besonderen Anlass wild drauflos zu lächeln.


Aktuell: TTagesjournal
240 reads

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