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TT wird durch das >>>> deutsche literatur archiv Marbach archiviert und der Öffentlichkeit auch andernorts im Rahmen von Lesungen und Ausstellungen zugänglich gemacht.

Aktuelle Beiträge

TT's Toolbox
Madames Arsenal zum Wiedereinstieg in die Lohnarbeit:...
phyllis - 2. September, 10:06
@LuLobster & all...
Schriebe man diese Zeilen und Nicknames noch einmal als ein Stück...
phyllis - 2. September, 09:06
no way talents
no way talents
they (Gast) - 2. September, 04:17
wo bist du, oder wo wärst...
wo bist du, oder wo wärst du gerne, spliffchen.
später (Gast) - 2. September, 04:07
before das letzte restchen...
before das letzte restchen glut verschmiert einen restitionsvertrag mit...
u can (Gast) - 2. September, 04:05
mich schwachmat geht,...
mich schwachmat geht, mich kein schwachmat ist ärger. wo willst...
talents ! (Gast) - 2. September, 03:50
fang doch mitstalk. inc.
fang doch mitstalk. inc.
chey (Gast) - 2. September, 03:28
wieso stalkt der lu ?
wieso stalkt der lu ?
jetzt womöglich noch (Gast) - 2. September, 03:27
kleine vögel der...
kleine vögel der welt flattern um männer.
lulobster (Gast) - 2. September, 03:10
authentizitäten...
authentizitäten häng ich an wie jemand der katalogisiert ( der...
eldermann (Gast) - 2. September, 02:59
uns
uns
die eingespeichelten (Gast) - 2. September, 02:35
vielleicht gab es ja...
vielleicht gab es ja nur radkreiser
krebs (Gast) - 2. September, 02:34
vielleicht geht ja mal...
vielleicht geht ja mal jemand ans brombeeretticket
radkreiser (Gast) - 2. September, 02:33
vielleicht sollte ich...
vielleicht sollte ich doch mal die menschliche devianz runtergezogen sehen...
kreis (Gast) - 2. September, 02:32
mit dem tier am linken...
mit dem tier am linken tatzenarm ( kralle ? ) kann ballett hab fast einen...
blackouter (Gast) - 1. September, 20:36
un moment, s'il vous...
(Madame muss isch erstmal wieder konsolidieren : )
phyllis - 1. September, 11:34
:-(
:-(
speed (Gast) - 31. August, 17:57
Au revoir, Paris
phyllis - 31. August, 14:42
Mein neuer (Alpin-)Schreibtisch...
Mein neuer (Alpin-)Schreibtisch steht ja schon, derzeit bin ich mit (passt...
speed (Gast) - 30. August, 15:24
Balancehalten,
Monsieur 'erbst, war noch nie eine meiner Stär ups ke -
phyllis - 30. August, 13:04


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Online seit 3192 Tagen
Zuletzt aktualisiert: 2. September, 10:06

TT's Toolbox

Madames Arsenal zum Wiedereinstieg in die Lohnarbeit: Die Instrumente, zugegeben, waren schonmal geeigneter.

(Zurück am Schreibtisch. Wie ging das noch gleich mit der Effizienz?)





Aktuell: TTagesjournal
87 reads

un moment, s'il vous plaît -



(Madame muss isch erstmal wieder konsolidieren : )


Aktuell: TTagesjournal
127 reads

Au revoir, Paris




Atelier:: Skizzenbuch
197 reads

Strapse und Drill

In Frankreich sind Kratzhusten und Schniefnase kein Grund, auf eine gewisse Schlüpfrigkeit zu verzichten. Eine Haltung, die Madame TT, wiewohl erkrankt, hiermit ausdrücklich unterstützt.





Aktuell: TTagesjournal
218 reads

Farah Days Tagebuch, 36


Samstag, 29. August 2015

Wael

- Enlève tes lunettes de soleil.
- Lieber nicht, sage ich.


Biete einen gemalten Mund, Mähne, ein paar High-Heels dazu – je höher, desto besser, erfahrungsgemäß. Dazu das Kleid. Trage ein bestimmtes und nur die eine Sonnenbrille, auch bei Regen. An Tagen wie heute hilft dir nur Ikonisieren. Es geht um das Schaukeln, die Wiege in deinem Schritt:
Klackklack
Du musst dich ein paar Meter einschwingen, bevor du dir den Köder auch selbst glaubst, aber bist du mal drin in der Suggestion deines Geschlechts, brauchst du die Ratten nur noch aus der Stadt zu führen.
Ach, scheiß drauf:
Zieh’ die Sonnenbrille vom Gesicht und sieh’ dir den Mann an. Wie oft blinzelt ein Mensch in einer Minute?
Bleib ruhig.
Dein Doc nennt dich Bella wenn du gehst, wie ein Abschiedsgeschenk. Vielleicht ist er erleichtert, dass du die Praxis verlässt; ich glaube, du machst ihn nervös. Während du ihm gegenüber sitzt, greift er sich andauernd in sein weißes, üppiges Haar.
Alle geben dir Namen. Die drei wichtigsten haben dir den gleichen gegeben, als ob der wirklich zu dir gehörte. Tut er aber nicht. Du nennst dich anders, wenn du alleine bist.

- Tu as des yieux orientaux, konstatiert Wael zufrieden.
- Ce n’est pas la premiere fois qu’on me le dit, erwidere ich.


Deine Stimme, im Gegensatz zu den Dingern, die dich bisweilen aus dem Spiegel anblicken, lässt dich nie im Stich.
Er hat gepflegte Hände, Wael. Eine davon legt er dir auf den Unterarm. Spürst du das?

- Es gibt tausend junge, geneigte Frauen in Paris für einen Mann wie Sie. Was wollen Sie von mir? Ich hab’ einen komplizierten Tag.
- Ich erkenne Qualität, wenn ich sie sehe.
- Gratuliere, sage ich.
Er nickt.
- Darf ich - ?
- Selbstverständlich.


Zieh' jetzt die Sonnenbrille wieder auf.
Der Mann hat Vergnügen an seinen Zähnen: alles andere als diskret, sein Gebiss. Er zeigt es dir.
Vorhin hat er dir Kuchen bringen lassen, vielmehr das Mädchen mit dem Silbertablett geschickt. Sie läuft alle paar Minuten hochhackig durch die Assemblage der Tische, seinen Wünschen immer einen Schritt voraus. (Er macht das hier nicht zum ersten Mal. Klar.)

- Danke. Keinen Zucker.
- Nehmen Sie Erdbeeren stattdessen, rät Wael. - Und setzen Sie sich neben mich.
Das Kuchenmädchen schiebt deine über dem Schälchen schwebende Hand weg.
- Ich bringe sie ihnen, sagt sie.


Formfehler: Greif’ nicht nach etwas, das auf einem Tablett angeboten wird, merk’ dir das.

- Was möchtest du dazu trinken? fragt er, nachdem das Kuchenmädchen die frisch frisierten Erdbeeren vor mir abgestellt hat.
- Einen Chardonnais.
- Und du? fragt er nach rechts.
Die Fremde lacht: - Champagner, bitte.


Erst jetzt bemerkst du, dass eine weitere Kandidatin an den Tisch gekommen ist. Das ist sehr gut. Das Spielfeld ist eröffnet.
Wael lehnt sich zurück.


Tagebücher:: Farah Days Tagebuch
174 reads

between the lines

"Deine Zugriffszahlen sind im Keller."
"Ist mir auch aufgefallen" sage ich, "zwischendurch gehen die immer wieder mal wieder so runter."
"Vielleicht mögen es deine Leser, wenn du mehr schreibst. Nicht immer nur Zeichnungen."
"Oder sie sind am Meer."
"Oder du bist nicht lustig genug."
"Nu' hör' aber auf!"
"Kann doch sein..."
"Ich tu', was ich tu'. Wenn ich auf Mainstream aus wäre, würd' ich zu youtube gehen und die Backen aufblasen."
"Jetzt sei doch nicht gleich beleidigt!"
"Bin ich doch gar nicht. Ich leg' jetzt auf, d'accord?"
"Okay."



Aktuell: TTagesjournal
202 reads

Im Morgengrauen...

macht mir manchmal mein eigenes Skizzenbuch Angst.

Keine Sorge, war ein Scherz.
Nee, ist doch keiner.

Weitermachen!





Atelier:: Skizzenbuch
185 reads

Auf der Suche nach dem Manchmal





Atelier:: Skizzenbuch
173 reads

Ne me quittez pas

Jetzt rennen mir schon ständig die Figuren aus den Blättern. Ob's an der herannahenden Abreise liegt?





Bloss nicht melancholisch werden jetzt, Madame.


Atelier:: Skizzenbuch
168 reads

Nachtoyle

Paris im Regen; im Kaminschacht des alten Hauses braust der Wind. Ich komme schwer aus den Federn dieser Tage, bin lange wach, oft bis in die frühen Morgenstunden.
Wird nicht einfach werden, das Nachteulendasein abzulegen, wenn die Frankfurter Routinen wieder losgehen. Oft steige ich aus dem Bett, weil mich eine Bildidee umkreist, mach’ schnell ein paar Skizzen ins Buch. Überhaupt: die flüchtigen Einfälle ernst zu nehmen! Sie kommen leise wie Motten, oder wie eine Schar ganz kleiner Nachtfalter.
Doch jetzt wartet der Jardin des Plantes. Die Pflanzen duften betörend, wenn sie nass sind. Es ist Sommer.
Noch.


Aktuell: TTagesjournal
221 reads

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