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TT wird durch das >>>> deutsche literatur archiv Marbach archiviert und der Öffentlichkeit auch andernorts im Rahmen von Lesungen und Ausstellungen zugänglich gemacht.

Aktuelle Beiträge

Eigentlich ist es ja...
Eigentlich ist es ja keine Zeichnung, oder doch? Nein, mit einem Pinsel...
Schneewittchen (Gast) - 27. November, 15:21
Merci, freu
t mich zu lesen!
phyllis - 27. November, 15:10
Wie passend,
werter Herr Nömix ; )
phyllis - 27. November, 15:08
hihi, eine köstliche...
hihi, eine köstliche Anspielung auf mythische Liebe, jetzt habe ich...
Schneewittchen (Gast) - 27. November, 14:49
Kein Kommentar.
Kein Kommentar.
nömix - 27. November, 12:28
Krude sind,
unter einem Text, unter einer Zeichnung, Karikatur, was auch immer, ob...
phyllis - 27. November, 12:17
@Phyllis
Das habe ich bemerkt, daß die Ihnen Würze sind, aber allein,...
Norbert W. Schlinkert - 27. November, 12:13
@Norbert
Ich las die Beiträge des Textflüsterers drüben in Die Dschungel;...
phyllis - 27. November, 12:10
@Textflüsterer
(Manche Leute nennen es Plaudern.)
phyllis - 26. November, 21:53
Ah ja,
lieber profan vollgesabbert, womit auch immer, als heilig verdorrt, könnte...
Textflüsterer - 26. November, 21:17
Text, Textil, Textur:
Hauptsache frei!
Norbert W. Schlinkert - 26. November, 14:19
Genial, ich
wollte, da wär' ich selbst drauf gekommen.
phyllis - 26. November, 14:16
Langweilig,
es sei denn, Sie fügten noch ein "il" ein an der richtigen Stelle.
Norbert W. Schlinkert - 26. November, 12:20
Heute
phyllis - 26. November, 12:01
Nö!
Abgelehnt!
Norbert W. Schlinkert - 25. November, 20:56
@Norbert
Beunruhigend, das. Müssen wir dringend dran arbeiten.
phyllis - 25. November, 20:55
@Trithemius
Anbrüllen, ich bin für Anbrüllen!!!! : ) (Das Kaffeepulver....
phyllis - 25. November, 20:54
@Phyllis
Welche Debatte? Wir sind doch wie immer einer Meinung.
Norbert W. Schlinkert - 25. November, 20:53
"Spatzi", @Hans,
nenne ich nur meine Schüler, und zwar egal welchen Geschlechts, wenn...
phyllis - 25. November, 20:51
@Textflüsterer
Sie scheinen nicht nach- sondern hineinzudenken. Und seit langer Zeit lese...
phyllis - 25. November, 20:47


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Zuletzt aktualisiert: 27. November, 15:21

Heute











Aktuell: TTagesjournal
143 reads

Eheleben





Atelier:: Zeichnungen
448 reads

Von Häusern und Spatzen

Wie ist die Weltlage, hat schon jemand nachgesehen? Ich selbst hab’s ja nicht so mit dem großen Maßstab. Der Prozess der Meinungsbildung, mein eigener wohlgemerkt, wird mir immer unheimlicher, je weiter ich den Rahmen aufzuziehen versuche. Versteh’ ich was von der Welt?
Wahrscheinlich nicht, aber von Menschen versteh’ ich was, das sollte gelegentlich helfen.
Am Wochenende hab’ ich wieder mit den Stipendiatinnen des SABA-Programms der Crespo Foundation gearbeitet, im Weltkulturen Museum. Kreatives Schreiben mit einer Gruppe von zweiundzwanzig ziemlich erwachsenen Frauen mit Kindern und (teilweise verlustig gegangenen) Ehemännern, zwölf unterschiedliche Muttersprachen haben wir gezählt (oder waren es mehr?), jedenfalls viele. Das sind die Situationen, aus denen ich lerne; wenn ich aus solchen Begegnungen abends mit einer Meinung rausgehe, glaub’ ich sie mir.

Hab’ übrigens gefragt, in die Runde, ob sie wüssten, was der Unterschied zwischen „Meinung“ und „Haltung“ sei. Kopfschütteln.
- Aber Meinung, das Wort verwendet ihr, sagte ich. Kopfnicken.
- Erzählt mal, wie ihr euch eine Meinung bildet.
Taten sie, konnten sie. Klar. Anschließend versuchte ich zu beschreiben, was „Haltung“ für mich ist. Sprach ein Weilchen. Sie hörten zu.
- Sag’ doch mal ein Beispiel für eine Haltung, animierte ich dann die Frau zu meiner Rechten.
- Dass ich mehr aus meinem Leben machen will?, schlug sie vor.
- Nicht schlecht, sagte ich, aber vielleicht mehr ein Lebensziel? Hat wer noch eine? Haltung?
Schweigen.
- Okay, sagte ich, eigentlich ist es ganz einfach. Eure Haltung, das ist euer inneres Gedankenhaus. Das, in dem die Werte wohnen, an die ihr glaubt, die Menschen und Prinzipien, für die ihr kämpfen würdet und die Schlüsse, die ihr aus euren Lebenserfahrungen gezogen habt. Und eure Meinungen? Das sind Spatzen, die über das Dach dieses Hauses fliegen.
Da lachten die Frauen.
Danach kamen wir ins Gespräch: erst nach diesem Bild. Spielten auch mit Synonymen; die Frauen sind heiß auf Wortschatz. „Gesinnung“ hat ihnen besonders gefallen.
Diese Begeisterung lässt mich immer an meine wunderbare iranische Freundin denken, der wir in ihren ersten Deutschlandjahren Wörter mitbrachten, besondere, aus dem Gebrauch gefallene, exzentrische, erfundene. Wir schrieben sie an die Wand ihrer Küche, wann immer wir uns dort zum Saufen Diskutieren einfanden.
Ah, sie fehlt mir gerade, diese Zeit. Obwohl es verdammt viele Spatzen gab und noch gar kein Haus.


Schreibworkshops & Seminare
265 reads

Spuren hinterlassen, 34





Leider kann ich zu dieser Krönung nichts erklären; die Spur ist zu fragil. Lassen wir die beiden also einfach hier stehen.


Fotoserien:: Spuren hinterlassen
178 reads

...



Seminartag. Frühstücken Sie für mich mit, ja?



Aktuell: TTagesjournal
342 reads

Spuren hinterlassen, 33





Fotoserien:: Spuren hinterlassen
289 reads

Schontag, ff








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Atelier:: Skizzenbuch
279 reads

Was war, was ist

Ein Geheimnis, das mir innewohnt, ohne dass ich es ergründen könnte: einer Gruppe liebend entgegenzutreten, das Ruder zu übernehmen, ganz unabhängig davon, wie schwer das Herz ist. Ein Hauch Navigation. Leichte Hand. Eine Brise Vertrauen, das sich niemand erst mühsam verdienen muss.
Es gilt, was ist.
Was ist, gilt.

Mehr ist nicht vonnöten.
Sorry. Die Navigatorin ist betrunken. Sie hat getan, was sie liebt, und sie liebt, was sie tut. Also darf sie trinken heute.





Schreibworkshops & Seminare
250 reads

Karambolage

Was ich längst weiß, bestätigt sich erneut: Man muss seinen Krisen vertrauen. In den vergangenen Wochen hat ein Herzbeben so vieles von mir abgerissen, die Schweißnähte meines Selbst brachen, ganze Brocken wurden außer Reichweite geschleudert. Das ist, als ob man in einer Metallverarbeitungsanlage stünde, in die gerade der Blitz einschlägt. Alle um einen herum tragen Schutzkleidung, nur man selbst ist nackt. Alle komplexen Prozesse kommen kreischend zum Stillstand.
Dann brechen die Feuer aus.
Krisen sind einsame Zustände. Man kann sie besprechen, teilen, sich trösten lassen, doch Brände, das wissen wir alle, machen fürchterlichen Lärm. Stimmen dringen kaum durch, Briefe, die man sich schützend auf die blosse Haut legen will, zerstieben in Sekunden.
Also brennst Du aus.

Und in eben diesem Brennen setzt das Vertrauen ein. Angst muss man tragen, Auflösung nicht: sie hat kein Gewicht und sie geht nie durch bis zum Kern. Das weiß ich, weil ich es erlebt habe. Nicht nur einmal. Es gibt einen Punkt, an dem keine Rolle mehr spielt, wie viel man verloren hat. Oder verloren zu haben glaubt. Gewinn, Verlust, Reue, Rache, Untröstlichkeit, Schock: Alles wird Schaffenskraft.
Noch während die Asche sich legt, seh' ich meine Savanne. Sie ist unversehrt.


Aktuell: TTagesjournal
290 reads

Der winzigste Blick zurück





(Meine Visitenkarte von 1999 fiel eben aus einem Haufen alter Zettel heraus. Ein bisschen unheimlich es es schon: wie gegenwärtig mir die Vorstellung multipler Persönlichkeiten damals schon war.)


Aktuell: TTagesjournal
242 reads

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