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TT wird durch das >>>> deutsche literatur archiv Marbach archiviert und der Öffentlichkeit auch andernorts im Rahmen von Lesungen und Ausstellungen zugänglich gemacht.

Aktuelle Beiträge

Ladybirds Zettel, ff
Ohne die üblichen Eier, dafür mit einigen...
phyllis - 30. Juli, 18:06
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g a g a - 28. Juli, 21:48
Die Ausstellung
läuft meines Wissens bis Ende September - und eine Lesung gibt's auch...
phyllis - 27. Juli, 21:28
Bin schon sehr gespannt...
und hoffe doch, es gibt auch über den 19. August hinaus etwas zu sehen...
derdilettant (Gast) - 27. Juli, 17:58
Gut gelocht ist halb...
An meine Berliner Leser:innen zum Vormerken: Am 19....
phyllis - 27. Juli, 10:29
Ja, genau,
von allen, die sich im eigenen Kopf und Herzen g e g e n den Alp entschieden...
phyllis - 27. Juli, 10:13
Ja, Zeit zum Gewahrwerden,...
Ja, Zeit zum Gewahrwerden, sehr richtig und fein formuliert (wie Sie ja...
schneckinternational (Gast) - 27. Juli, 10:01
p.s.
(Meine Schwester Semioticghosts, die mir diesen Vierzeiler vor Jahren schickte,...
phyllis - 27. Juli, 09:17
*lächelt*
Merci. Und, oh, a propos Vertrauen: Ich hab' auch eine Lieblingsstelle...
phyllis - 26. Juli, 23:11
Bei aller Tragik ...
Es kamen mehr als eine Million Menschen. Es stehen mehr als eine Million...
Ludwig (Gast) - 26. Juli, 18:02
Draußen nichts...
Vor zwei Tagen habe ich hier einen Text eingestellt:...
phyllis - 26. Juli, 09:20
Liebes zukünftiges...
hiermit möchte ich ein neues Ritual etablieren:...
phyllis - 24. Juli, 14:30
An alle Papiertiger
Wir schreiben weiter Geschichte(n). Zusammen.
phyllis - 23. Juli, 11:20
Hätte ich
mehr Zeit mit meinen jeweiligen Gruppen, ginge da mehr.
phyllis - 21. Juli, 08:51
Schade
um die vielen schönen Möglichkeiten und Ergebnisse des direkten...
Lo - 20. Juli, 17:48
Lack noch dran
"...Und? Was hat er gekostet, der neue Anzug?" frage...
phyllis - 20. Juli, 08:30
@Zo
Ich hab' Pranken. Der Nagellack täuscht... ; )
phyllis - 20. Juli, 08:06
Eher traurig
als komisch. Sollte man ändern, der kosmischen Gerechtigkeit wegen....
phyllis - 20. Juli, 08:02
Politesse
Auch ich bekomme immer nur Knollen. Aber sie haben sehr viel photogenere...
Zo (Gast) - 20. Juli, 00:02
Komisch. Männer...
Komisch. Männer bekommen immer nur Knöllchen....
Lo - 19. Juli, 21:42


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Online seit 3525 Tagen
Zuletzt aktualisiert: 30. Juli, 18:06

Ladybirds Zettel, ff

Ohne die üblichen Eier, dafür mit einigen Aufträgen und einem verheißungsvollen Umschlag.
Die Buntstifte, herzig umschleift, sind übrigens nicht für mich, sondern ein Gastgeschenk für ma petite cousine française...





Ladybirds Zettel
85 reads

Gut gelocht ist halb gehängt

An meine Berliner Leser:innen zum Vormerken: Am 19. August 2016 stellen wir in Berlin aus, in der Galerie Nord, Kunstverein am Tiergarten. Freue mich schon sehr.

M a r t i n a A l t s c h ä
f e r  M a t t h i a s B e c k
m a n n  P h y l l i s K i e h l 
K l a u s M e l l e n t h i n  S e
b a s t i a n R o g l e r  U w e
S c h ä f e r  C a r o S u e r
k e m p e r  M a j l a Z e n e l i

Natürlich stelle ich noch rechtzeitig eine ordentliche Einladung hier ein. Bis dahin gibt's eine Menge Löcher zu stanzen.
Gut, dass Cat Car einen seriösen Hammer mitgebracht hat... mit so einem Gerät in der Hand ist Schluss mit Melancholie. ; )




Aktuell: TTagesjournal
200 reads

Draußen nichts passiert

Vor zwei Tagen habe ich hier einen Text eingestellt: "Liebes zukünftiges Ich".
Er war ganz hübsch, fand ich. Die "Dear future me"- Idee ist aber nicht von mir: Ich hatte sie von einer Website, auf der man sich einen Brief schreiben kann, der einem dann zu einem selbst festgelegten Datum von futureme.org zugestellt wird.
Wozu ich keine Lust hatte. Also, der Website, die ohnedies nur englischsprachig existiert, meine Gedanken anzuvertrauen. Die Idee mochte ich aber. Dachte ich.

Am darauffolgenden Tag jedenfalls, nachdem ich meinen - ich nenn's mal LZI-Brief - hier eingestellt hatte, gab es wieder Tote und Verletzte in den Nachrichten - und wieder war es ein junger Mann, der unter anderen Umständen genauso gut in einem meiner Schreibworkshops hätte sitzen können.

Dachte ich. Denke ich eigentlich immer, wenn ich das Wort "Amok" lese. Oder "Anschlag". Ich denke, zweidrei autobiographische Weichenstellungen von der Wiese entfernt, auf der wir schreiben, ein paar Hundert Klicks weiter vom Seminarraum, in dem wir arbeiten, trifft bereits irgendein neuer junger Mann die Entscheidung, zum Alptraum zu werden.

Ich hab' dann meinen LZI-Brief noch einmal gelesen und ihn von der Hauptseite genommen: Er war zu selbstverständlich selbstbezüglich, fast ein bisschen heiter: als ob draussen nichts passiert wäre. Dabei fühle ich mich seit Wochen, als hielte ich andauernd die Luft an. Als ob ich dadurch Schlimmes verhindern, als ob mein Atemstillstand auch die Zeit mit anhalten könnte.
Es wird Zeit für mich, wieder Luft in die Lungen zu nehmen. Ich brauche Zeit zum Gewahrwerden.


Aktuell: TTagesjournal
301 reads

An alle Papiertiger


Wir schreiben weiter Geschichte(n).
Zusammen.





Schreibworkshops & Seminare
199 reads

Lack noch dran

"...Und? Was hat er gekostet, der neue Anzug?" frage ich.
"Neunundneunzig Euro bei P&C" berichtet K. stolz.
"Dreh dich mal!"
Er tut's.
"Schick! - Und wie lief das Vorstellungsgespräch?"
"Gut!" erwidert er lächelnd. "Aber morgen komme ich leider auch später zum Kurs, da hab' ich das nächste."
"Okay. Aber jetzt Schuhe und Jacket aus, wir schreiben eine Runde!"





Wir sprechen auch viel dieser Tage. Über Politik, Frauen, Religion, Diskriminierung jeder Couleur.
Die zuvor geschriebenen Texte geben immer wieder Anlässe zum Nachhaken und die jungen Männer sind entspannt,
haben Lust am Austausch. Kein Wunder - ein Schreibworkshop im Park fühlt sich definitiv besser an als ein Seminarraum.
Oder gar die Schule.

S., die einzige junge Frau, die dieses Mal dabei ist, bildhübsch, Kopftuch, spricht nie direkt mit den Jungs.
Die Jungs sprechen sie auch nie direkt an.
Der Austausch zwischen den Jungs und S. geschieht einzig und allein über mich - über Bande, sozusagen.


Schreibworkshops & Seminare
271 reads

Galan, wortkarg

Heute Morgen fand ich diese anonyme Rose an meiner Windschutzscheibe, ohne Zettelchen.
Die üblichen Verdächtigen behaupten, sie seien's nicht gewesen.
Ich hab' die Rose dort gelassen: Vielleicht krieg' ich morgen noch ein Zettelchen dazu -

irgendwie hübsch.





Aktuell: TTagesjournal
318 reads

Integration


Im Rahmen des Schreib-Projekts Grüne Decke gelang es den Kandidaten mühelos, sich in die städtische Kulturlandschaft zu integrieren.





Schreibworkshops & Seminare
317 reads

Spuren hinterlassen, 53





Heute mit Psycho-Gebläse. Man gönnt sich ja sonst nichts.


Fotoserien:: Spuren hinterlassen
272 reads

Farah Days Tagebuch, 43

Samstag, 16. Juli 2016

Hey Jude



Überall Namen.
Einige, die man liebt, ein paar, die man hasst, dazu die Riesenzahl derer, die man minütlich via News(flash) eingebleut bekommt, weil sie ein großes Rädchen gedreht,
geputscht,
gemordet oder gesiegt haben und wir das dringlich zur Kenntnis nehmen sollen müssen. Nur selten merk’ ich mir freiwillig welche der dritten Kategorie, doch die endlosen loops lassen einem ja kaum eine Wahl.
Schade nur, dass vor lauter Alarmnamen täglich so viele andere vorbeidriften, die genannt werden sollten.

Hey Jude,
don’t make it bad

Vielleicht fange ich an, alle Judes zu rufen, deren Namen zu selten gehört werden. Sie sind leicht zu erkennen; man muss ihnen nur bei Sonne ins Gesicht gucken. Dann sieht man in ihren Mundwinkeln die Spitzen der Häkchen, an denen das Lächeln aufgehängt ist.

Sitzen zwei Fischer am Ufer des Mainstream und betrachten die Wasseroberfläche. Sagt der eine zum anderen:
„Bereit?“
„Auf drei“, sagt der zweite. „Aber gut zielen diesmal, sonst wird’s wieder schief.“
Sie werfen gleichzeitig die Angeln aus, bis Zug auf den Leinen ist: Ein Namenloser hat angebissen. Als die beiden ihn rauskurbeln, grinst er bereits.
„Saubere Arbeit!“
Die beiden klatschen sich ab. Sie schneiden dem Jude rechts und links die Schnüre direkt an den Mundwinkeln ab, fixieren das andere Ende der Haken innen in seinen Wangen und stellen ihn zum Trocknen hin. Dann schicken sie ihn weiter zur Herde der anderen, die sie mit der Zeit rausgefischt haben.


Take a sad song
and make it better


Tagebücher:: Farah Days Tagebuch
346 reads

Therapeutische Settings, 1





Therapeutische Settings
517 reads

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