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Hans (Gast) - 24. Oktober, 15:35
Der Damm bricht
Seit sechs Uhr morgens schreibe ich: Eine Geschichte...
phyllis - 24. Oktober, 10:31
Wohl wahr!
Norbert W. Schlinkert - 23. Oktober, 19:32
glad to hear that
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programmierzauberer (Gast) - 23. Oktober, 18:15
Momentan, @Programmierzauberer,
brauche ich keine Ruhe: Ich brauche Bilder. Und sie kommen.
phyllis - 23. Oktober, 16:24
@Hans
Farah i s t mächtig, auf ihre Art. Deswegen habe ich sie als Alter...
phyllis - 23. Oktober, 16:21
Nur die
nächtlichen sind schwer. Weil man am nächsten Morgen die Spuren...
phyllis - 23. Oktober, 16:20
that would be "calm-assertive"...
that would be "calm-assertive" energy
programmierzauberer (Gast) - 23. Oktober, 14:30
Es kommt
bei jeder Art Gift auf die Dosierung an, zu viel ist zu viel und zu wenig...
Norbert W. Schlinkert - 23. Oktober, 13:54
.
.
speedhiking - 23. Oktober, 13:40
Den Giften die Wirkung...
Den Giften die Wirkung zu versagen. Welch mächtige Vorstellung.
Hans (Gast) - 23. Oktober, 13:29
Was auch immer
nicht gewähren zu lassen, ist immer möglich, auch wenn manche...
Norbert W. Schlinkert - 23. Oktober, 12:24
Farah Days Tagebuch,...
Donnerstag, 23. Oktober 2014 Ganze Landstriche fielen den...
phyllis - 23. Oktober, 09:44
In manchem Hasenherz...
In manchem Hasenherz wohnt eine Unendlichkeit mehr denn Zagen und Laufen,...
speedhiking - 22. Oktober, 12:20
Da widerspreche
ich aber auch ganz entschieden, das Leben ist deutliches Dasein und Hinwendung...
Norbert W. Schlinkert - 22. Oktober, 11:40
(Ihr Beitrag war ja so,...
(Ihr Beitrag war ja so, dass ich intuitiv dachte: Nein, hier verbieten...
speedhiking - 22. Oktober, 11:06
Sehen Sie,
liebe Phyllis, da haben wir momentan was gemeinsam, doch mit der Fiktion...
Norbert W. Schlinkert - 22. Oktober, 10:49
@Boomerang
Ich widerspreche. Den Beweis liefere ich nach.
phyllis - 22. Oktober, 10:42
Tarnung ist das halbe...
Tarnung ist das halbe Leben. Die andere Hälfte ist Flucht. Nicht nur...
boomerang - 22. Oktober, 10:35
@Speed
Ich bin doch da. Wenn auch die Worte noch nicht so fließen, wie ich's...
phyllis - 22. Oktober, 10:22


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Zuletzt aktualisiert: 24. Oktober, 15:35

Der Damm bricht

Seit sechs Uhr morgens schreibe ich: Eine Geschichte von Durchdringung, von Macht und Ohnmacht, tiefer Nähe, von wildem Mut und Unmittelbarkeit. Die Erzählung, die gerade entsteht, ist mein.
Ob ich sie mit Ihnen teilen kann, weiß ich noch nicht. Darf ich auch nicht wissen, sonst verändert sich der Fluss, aus dem heraus sie entsteht.

Etwas Großes ist im Gange. Während harter innerer Metamorphosen kommt der Atem aus der Kunst, wirklich bei sich zu bleiben: Kein anderer, noch so Innewohnender, trägt die Verantwortung. Für mich. Auch wenn mir das anders erscheint, wenn die Kind-Stimme durchkommt. Die Transformation ist mein: wie mein Geist sie wahrnimmt, mein Körper sie ansaugt.
Meine Zellen flüstern die ganze Nacht.
Es ist wahnsinnig schwer, sich einem anderen wirklich hinzugeben. Doch sich zu vergegenwärtigen, wie zu jeder Hingabe das Zurück zu sich selbst gehört: Das macht Kunst. Daraus entsteht sie.
Der Damm bricht.
Ich renne direkt auf ihn zu.


Aktuell: TTagesjournal
145 reads

Farah Days Tagebuch, 26

Donnerstag, 23. Oktober 2014


Ganze Landstriche fielen
den Giften dieser Nacht anheim, ließe ich sie
gewähren


Tagebücher:: Farah Days Tagebuch
213 reads

Inkognito



Bildquelle: Altpapiercontainer



(Für Mr. Speedhiking)


Aktuell: TTagesjournal
215 reads

...


Heute kann ich hier nicht schreiben.


Aktuell: TTagesjournal
291 reads

Feelgoodfeedback


(Seminarnachbereitungsschreibtischtagsfeelgoodmotivationsbild! ; )





Schreibworkshops & Seminare
206 reads

Kreatives Treiben

(TT noch vergruppt, aber morgen zurück am Schreibtisch!)





Schreibworkshops & Seminare
251 reads

Bleib mir troy




.


Fotoserien:: Spuren hinterlassen
219 reads

Unter den Schwingen

Gestern Abend moderierte ich eine Lesungsveranstaltung im Historischen Museum: Bereits zum zweiten Mal konnten wir die Texte einer Gruppe von Jugendlichen vorstellen, die sie im Rahmen des Projekts "Frankfurt life" des Kindermuseums bei mir geschrieben haben. Es sind junge Leute, wie immer ein Wurf unterschiedlichster Kulturen. Sie sind erst seit zwei Jahren im Land, als unbegleitete Flüchtlinge hier eingetroffen. Gestern Abend traten sie vor großes Publikum. Und mir, vergrippt und auch sonst nicht gerade in Bestform, oblag es, zum Gelingen dieser Mutprobe beizutragen. Was mir natürlich eine Ehre war.
Keine Mutter könnte stolzer sein als Madame, wenn sie neben "ihren" Leuten am Mikrophon steht. Jedenfalls zog mir die Freude durch die Atemröhre bis ganz hinunter in den Bauch.
Was für couragierte Gedichte und Sätze von diesem Pult aus ins Publikum gesandt wurden!

Dieses "Mit dem umgehen, was i s t". Manchmal hat man nur begrenzte sprachliche Mittel zur Verfügung, manchmal fehlt's an Mut, oder an Hoffnung. Manchmal ist auch einfach der Atem ganz außer und die Hand kommt nicht aus dem Zittern heraus. Doch das hindert uns nicht daran, etwas zu versuchen. Vergegenwärtigung über das Schreiben, das sich in die Augen sehen, gegenseitiges Erkennen. Humor und Zärtlichkeit. Oder ein mutwilliger Knuff im richtigen Moment. Die Veranstaltung war ein Riesenerfolg; wir standen und tranken noch, bis das Wachpersonal des Museums uns gegen neun per Lautsprecher aus dem Gebäude warf.
Ich könnte noch viel erzählen, von Blicken, Gesten, neuen Begegnungen und potentiellen Bündnissen, auch von Tränen, die geflossen sind, doch ich muss morgen nach Springe zu einer neuen Gruppe und hab' meine Vorbereitungen noch nicht abgeschlossen.

Hai. Madame ist - aus noch anderen Gründen - sehr aufgewühlt dieser Tage. Doch das, was ich mache, die Begegnungssituationen, die ich schaffe, zu deren Intensität ich beitrage: Dieses Handeln erdet mich. Meine Schwingen, im Moment, sind am Boden ausgebreitet. Wer will, kann darunter aufatmen. Oder arbeiten. Und wer bereit ist, geht seiner Wege.
Raum geben, Raum nehmen: Ich bin mit mir im reinen.


A Propos: Für meinen >>> Workshop am 6. und 7. Dezember sind noch ein paar Plätze frei. Warum fassen Sie sich nicht ein Herz und melden sich an?


Schreibworkshops & Seminare
349 reads

Die Sprache der Anderen, 61


"Indem ich euch liebe, liebe ich die ganze Welt."

Ladybird, Oktober 2014







(TT immer noch krank und wortkarg)


Die Anderen:: Zitate: Die Sprache der Anderen
328 reads

Theorie und ...





... Wie Sie sehen, werte Leser:innen, konzentriert sich Madame endlich wieder auf's Wesentliche.


Fotoserien:: Spuren hinterlassen
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