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Aktuelle Beiträge

Ich kann dazu
noch keine Auskunft geben - die Introspektion ist noch in vollem Gange!...
phyllis - 27. November, 18:40
vermutlich. Spiegel-Leser. ..
vermutlich. Spiegel-Leser sehen anders aus. ;-)
Lo - 27. November, 17:59
ist das ein spiegelfechter?
ist das ein spiegelfechter?
la-mamma - 27. November, 15:25
Aber Herr Lo, wir
sind doch alle hart im Nehmen, oder? ; )
phyllis - 27. November, 11:46
Einmal geübt, schon...
Introspektion für Anfänger.
phyllis - 27. November, 11:43
Aua!
Dieses Bild ist schmerzenesgeldverdächtig. ;-)
Lo - 24. November, 19:18
DD'accord.
phyllis - 24. November, 14:44
Lieber Herr Nömix,
das w a r doch ein AAT-Kurs!!! ; )
phyllis - 24. November, 14:44
Es
kann nur einen geben.
albannikolaiherbst - 23. November, 08:21
Haut rohe Wut den Kaktus...
Haut rohe Wut den Kaktus tot, tut AAT-Kurs dringend not ;)
nömix - 22. November, 17:20
Einmal geübt, schon...
. Abhauen, wenn es am schönsten ist.
phyllis - 22. November, 16:27
Man muss
die Feste feiern, wie sie fallen. Oder eher feste feiern und nicht fallen!
phyllis - 22. November, 09:02
und das
am helllichten Tag!
schneck08 - 21. November, 11:02
Ihre Vorsicht
ist gänzlich überflüssig. Denn ist der Ruf erst ruiniert...
phyllis - 19. November, 22:27
((Das mit den Fingern...
steht in Klammern, weil sonst der Sexist in mir zu deutlich wird. Das paßt...
albannikolaiherbst - 19. November, 17:05
(Lautes Pfeifen mit zwei...
Ich bin - betört.
albannikolaiherbst - 19. November, 17:03
Lieber Tinius,
allein schon die Idee, mit Tainted Talents "umzuziehen" bereitet mir Kopfzerbrechen....
phyllis - 19. November, 16:23
Einmal geübt, schon...
Das allererste Bier meines Lebens. Gestern. Fragen...
phyllis - 19. November, 16:08
Werte Phyllis, ich bin...
Werte Phyllis, ich bin vor gut 3 Jahren von twoday verschwunden und bedauere...
tinius - 6. November, 16:12
Lieber Dilettant,
Profis sammeln sich dort, wo Sorgfalt und Innovation präsent sind...
phyllis - 6. November, 08:43


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Online seit 4030 Tagen
Zuletzt aktualisiert: 16. Dezember, 23:46

Farah Days Tagebuch, 52

Samstag, 22. April

Anvertrauen

Früher einer der aufregendsten Impulse in meiner Welt. Auch einer der aufwändigsten.
(Stopp. Wollte doch niemals das Wort »früher« schreiben. Macht grau.)
Im Laufe der Jahre sind wir viele geworden, vertrauen uns einander an, beobachten unsere Reaktionen, werden abhängig von ihnen. Nicht mehr der Akt selbst ruft das stärkste Gefühl hervor, sondern der Effekt, den er online erzielt.

Draußen Glockengeläut. Lockruf der Kirche. Doch sie kommt nicht gegen all die anderen Köder an. Effekthascherei läuft über pics and tunes these days, nicht über Bronze.

Der Poet am wenige Meter entfernten Schreibtisch singt die Oper mit, die leise aus seinen Kopfhörern dringt; seine Finger tänzeln über der Tastatur. Im Verlauf einer Stunde schreibt er schätzungsweise die fünffache Menge an Text wie ich, während meine Wörterburgen in den letzten Jahren eine nach der anderen die Brücken hochziehen. Wo ist meine Dringlichkeit hin? Das Anvertrauenwollen?

„Früher...“
„- Stopp!“

Beim Schreiben verrinnt mir die Zeit, während ich nach reifen Gedanken und Formulierungen ausgreife, beim Malen indes wallt sie grandios um mich herum auf, als erfände ich sie neu.
In der Arbeit mit Tusche und Papier geht es nicht um mich... vielleicht liegt’s daran. Ich male, was andere bereits vor mir gemalt haben, meine Motive nehmen keine Gegenwart für sich in Anspruch, sind weder zeitgenössisch noch veraltet, es gab sie schon immer und gibt sie weiterhin und ich male sie.
Meine Pinsel, Papier, das Wasser, die schwarze Tusche.
Seltsam, im Gegensatz zum Schreiben, bei dem mir immer ein Kobold im Ohr sitzt und mich auslacht, wenn ich Sätze hinschreibe, die schon tausendfach irgendwo anders notiert wurden, ist es gerade die Stärke der Tuschemalerei, dass sie nicht individuell sein will, sondern universell. Sagt mein Gefühl.
Im Grunde könnte ich jahrelang das gleiche Motiv malen und hätte wohl kein Empfinden von Falschheit. Vielleicht würde mir eintönig, vielleicht aber auch nicht ... und vielleicht käme mit der Beschränkung auf ein einziges Motiv auch die Chance, die Fixierung auf Ergebnis und Originalität mal auszublenden.

Ich suche nach einer Entfesselung vom Ego, möchte fließen wie meine Tusche.


Tagebücher:: Farah Days Tagebuch
547 reads

Ludwig (Gast) - 25. Apr 2017, 00:17

die Buchstaben und Wörter

... sind doch auch alle schon längst geschrieben worden, sind so etwas wie Tusche und bilden schwarz auf weiß ab. Universell. Universal.

:)!
http://taintedtalents.twoday.net/stories/anvertrauen/comments/1022615397/
phyllis - 25. Apr 2017, 09:47

... Aber sie

... zerfließen nicht so schön...

: )!
http://taintedtalents.twoday.net/stories/anvertrauen/comments/1022615439/
Ludwig (Gast) - 26. Apr 2017, 19:36

Vom Zerfließen

flow, tuscheltedietuscheundhuschtehastdunichtgeseheninsgeschehenflosssieundsieergosssichhinzurtischkan
tenannteichsiebeinamenkamentuscheltaubengeflogenzogenimmerweiterekreisediereisedietischkan
tehinunterwurdensiemunterdietuscheentlangerklangihrflügelschlagwirbeltedieluftzugesangundlang
lauschteichdemfließendertuscheestropftendietischkan
tehinab:
w
ö
r
t
e
raustuschengetuschel ...
http://taintedtalents.twoday.net/stories/anvertrauen/comments/1022615600/
phyllis - 27. Apr 2017, 11:18

@Ludwigslust

Halb hielt er sie, halb flossen sie hin - Beweis jedenfalls erbracht!

Lächelnd,
Phyllis
http://taintedtalents.twoday.net/stories/anvertrauen/comments/1022615677/

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