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ich gehe aus haus. gehe zu ich bin freak, nerd, coot. ich bin immer dabei...
eldermann (Gast) - 25. Juni, 01:14
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lobsie (Gast) - 25. Juni, 01:05
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phyllis - 22. Juni, 18:21
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vielleicht (Gast) - 14. Juni, 00:11
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phyllis - 12. Juni, 20:47
Bange Frage:
. . .
phyllis - 12. Juni, 20:47
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Tusche auf Bütten, 2017
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@Walhalladada
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Der Misantroph als solcher...
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walhalladada (Gast) - 8. Juni, 20:56
Nö.
;-)
Lo - 6. Juni, 10:02
Freut mich,
wird auch fortgesetzt!
phyllis - 6. Juni, 09:08


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Juni 2011
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Online seit 3854 Tagen
Zuletzt aktualisiert: 25. Juni, 01:14

Rezeptionsfragen, ff

Bescheidenheit ist etwas, das offensichtlich gerne mal mit Selbstbescheidung, ja Demut verwechselt wird. Das ist falsch, denn: sie ist ein Modus. Gestern >> kommentierte ich unter einer Opernkritik in die Dschungel, woraufhin mir jemand, der sich Impostor nannte, riet, ich könne ja ruhig der Oper und ihrer Sogwirkung verfallen, mich aber doch bitte nicht "so freundlich, höflich und bemüht" dazu äußern. Mich irritiert das. Hätte diese Irritation nur mit dem etwas schärferen Ton zu tun, der drüben herrscht, ich würde mich nicht weiter dazu äußern. Ich glaub' aber, es geht darüber hinaus. Ich vermute da eine Behauptung - oder sagen wir Annahme - die Rezeption von Kunst sei etwas, das einem einfach so zufiele, ohne Vorbildung. Intuitiv, sozusagen. Da müsse nichts gelernt werden. Da wäre keine (durchaus genüßliche) Bemühung im Spiel. Da könne, mit gesundem Selbstbewusstsein, einfach zugegriffen werden.
Ich kann das aus eigener Erfahrung nicht bestätigen. Ob ich nu ins Theater gehe, ins Ballet, in die Oper, oder in eine Ausstellung mit Gegenwartskunst: Ich werde immer mehr davon haben, wenn ich neben meiner Intuition auch auf Erfahrung und bereits Verknüpftes zugreifen kann. Klar - die unverbildete Reaktion hat ihren eigenen Reiz; die gebildete wirkt manchmal betulich dagegen, oder starr. Für mich ist es trotzdem interessanter, künstlerische Erfahrungen mit jemandem zu teilen, der oder die sich auskennt. Manchmal, wenn ich mich selbst auch auskenne, wird's dann ein Fachgespräch. Tu ich's nicht, schalte ich auf Lernen um und hör' mir das erstmal an. Ich nehme mir Zeit. Ich steige auch ein ins Gespräch, klar, aber eben in dem Wissen, dass es da ein Gefälle gibt. Da kann Bescheidenheit manchmal ein ganz angenehmer Grundton sein. Das nimmt mir nichts von meinem eigenen Erleben, sondern fügt etwas hinzu. Sollte doch eigentlich auf der Hand liegen (?) Lernen wollen ist jedenfalls kein Eingeständnis fehlenden Selbstwertgefühls.
So. Muss einen Text für die Stiftung schreiben jetzt. Würde mich aber sehr interessieren, wie Sie das sehen, geschätzte Leser:innen.


Donnerstag, 30. Juni 2011
Hier sammelt sich seit gestern einiges an Denkfutter, deswegen heute kein neues Tagesjournal. Möchte lieber Ihre Beiträge und Interaktionen nochmal lesen und eventuell reagieren. Vielleicht schalten sich ja heute noch ein paar neue Stimmen dazu. Blödler, übrigens, lösche ich weiterhin - ich hab' nichts gegen Albernheit, aber es gibt so ein Gespür dafür, wann die einem Thema etwas hinzufügt und wann sie schwächt... und dieses Gespür erwarte ich einfach von TT-Kommentator:innen! ; )


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