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walhalladada (Gast) - 8. Juni, 20:56
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;-)
Lo - 6. Juni, 10:02
Freut mich,
wird auch fortgesetzt!
phyllis - 6. Juni, 09:08


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Zuletzt aktualisiert: 25. Juni, 01:14

Wenn ich zeichne...

denke ich nie daran, ob diese Zeichnung gefallen oder missfallen wird. Ich überlege mir nicht, ob jemand anderes vielleicht ähnlich oder besser zeichnet. Ich berücksichtige keine Kontexte und ich frage mich nie, wirklich nie, ob ich so zeichnen darf, wie ich zeichne. Ob meine Themen relevant, meine Linien einzigartig sind. Schon gar nicht käme ich auf die Idee, es gäbe doch bereits so viele Zeichnungen auf der Welt, dass es auf meine nicht ankommen würde. Wenn mir ein Blatt misslingt, lache ich, schimpfe ich, lasse es unter den Tisch fallen und versuche es erneut. Kein Drama. Kein inneres Parlament, das mich abzuwählen versucht, weil ich "versagt" habe. Ich zeichne, weil ich es kann. Die Jahre des Trainings addieren sich zu einer Selbstverständlichkeit.
Ich tu's einfach. Ich bin beim Zeichnen ganz frei, ganz im Jetzt.

Schreiben fühlt sich für mich immer so an, als würde ich auf einem knatternden Moped dem goldenen Gral hinterherhetzen. Ich wiege jedes Wort. Ein schlechter Satz verfolgt mich bis in die Träume, ein nicht zuende gedachter Gedanke zerrt an meinen Nerven, bis mir die Hände schlackern. Der goldene Gral ist immer woanders, in einem Paralleluniversum, ich müsste mindestens ein Einhorn reiten, um ihm näher zu kommen! Ich habe für meine Suche definitiv das falsche Gefährt, es ist zu laut, zu billig und im Paralleluniversum gibt es keine Tankstellen.
Das Schreiben katapultiert mich in einen Modus, in dem ich nicht diejenige bin, die ich bin, sondern derjenigen hinterherjage, die ich sprachlich sein könnte. Nur Die Andere zählt. Die Zukunft. Die Fähige, die aus der Suchenden geboren werden könnte. Ich denke oft darüber nach, wie viele gute und grandiose Bücher es bereits gibt und messe mich daran. Und verliere. Ich verliere immer - mein jahrelanges Training hat kaum Gewicht. Aber ich gebe nicht auf. Ich werde hundewütend ob meiner sprachlichen Unzulänglichkeiten, doch ich weiß, dass ich bis zu meinem letzten Atemzug versuchen werde, mal eine (eine!!) Seite zu schreiben, die vor meinem eigenen Blick grandios ist.
Ich tu's, obwohl es nicht einfach ist. Ich bin, beim Schreiben, ganz im Möglichen.

Deswegen brauche ich beides so sehr. Um die Gegenwart ebenso wie das Mutmaßliche bespielen zu können.


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