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@C.Araxe
Habe ich eben getan und danke für den Hinweis!
phyllis - 18. März, 12:35
@LO
Ghettofaust! ; )
phyllis - 18. März, 12:34
Mögen Sie auch hier...
Mögen Sie auch hier Ihre neue Heimstatt hinterlassen?
C. Araxe - 11. März, 00:10
*daumenhoch*
;-)
Lo - 24. Februar, 12:55
Geschafft!
Tainted Talents ist umgezogen! Sieht noch sehr ungewohnt...
phyllis - 22. Februar, 15:28
Toll
!
albannikolaiherbst - 14. Februar, 22:20
Auf jeden Fall
bin ich stegreif!
phyllis - 17. Januar, 18:54
Ich hör's knarren...
Ich hör's knarren unter meinen Füßen - geht ins Ohr und...
derdilettant - 15. Januar, 09:21
Auf:bruch
ich spüre grenzen, wo du keine hast und wo...
phyllis - 12. Januar, 17:36
Auf die Liebe! Aber bitte...
Auf die Liebe! Aber bitte ohne Kitsch.
bonanzaMARGOT - 10. Januar, 06:28
Klasse Idee, Araxe!
Danke. Auch wenn ich das Angebot gar nicht wahrnehmen kann, weil ich mich...
phyllis - 9. Januar, 23:21
Ah, Folks,
es ist dann doch irgendwie schön, ein paar Stimmen hier beinander...
phyllis - 9. Januar, 23:16
Wäre schön,...
Wäre schön, wenn hier auf twoday.net alles so weiter laufen würde,...
C. Araxe - 8. Januar, 23:21
sieht für den anfang...
sieht für den anfang schon mal gut aus.
bonanzaMARGOT - 8. Januar, 06:18
OHHH!
OHHH! Hier scheint bei Twoday etwas nicht zu stimmen. Hoffentlich nicht...
Lo - 7. Januar, 13:35
Auf die Liebe.
Mögen Sie sie spüren heute Nacht - und in...
phyllis - 31. Dezember, 13:25
Ich kann dazu
noch keine Auskunft geben - die Introspektion ist noch in vollem Gange!...
phyllis - 27. November, 18:40
vermutlich. Spiegel-Leser. ..
vermutlich. Spiegel-Leser sehen anders aus. ;-)
Lo - 27. November, 17:59
ist das ein spiegelfechter?
ist das ein spiegelfechter?
la-mamma - 27. November, 15:25
Aber Herr Lo, wir
sind doch alle hart im Nehmen, oder? ; )
phyllis - 27. November, 11:46


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Online seit 4154 Tagen
Zuletzt aktualisiert: 24. März, 19:27

Gespräche mit Farah Day

Von Zumutungen und anderen Gelüsten

„Schau’, sie leiden.“
„Ach was, nicht alle.“
„Sie leiden!“
„Was schert's dich? Sie verbrennen sich im Kriegshandwerk. Rennen nach Trophäen. Sie glauben, wenn sie einen Krug zerbrechen, bleibt der andere heil.“
„Du etwa nicht?“
„Na, ich denke, das Ursache-Wirkung-Ding ist schwerer zu durchschauen als vermutet wird.“
„Du hast gut reden, Du willst ja nichts.“
„Wie kommst Du denn darauf? Ich will nur nicht kämpfen.“
„Schwachsinn, Du kämpfst die ganze Zeit!“
„Ich will einfärben. Das, was ich zu geben habe, stell' ich mir als Flüssigkeit vor. Nicht viel - ich hab' keinen Eimer voll. Eher eine Pipette.“
„Du hast eine auf dem Schreibtisch liegen...“
„Um mir das klarzumachen. Es entspricht mir, weißt Du. Man muss mit der Zeit lernen...“
„E i n e muss lernen!“
„Du mit Deinem Gender-Getue. Meinetwegen. Also, e i n e muss mit der Zeit lernen, wie sie beschaffen ist. Was sie sich zu-muten kann.“
„Schöne Vorstellung: etwas, das dem eigenen Mut hinzugefügt wird...“
„Ja. Der Teil, der weh tut. Mut allein tut ja nicht weh. Nur manchmal seine Auswirkungen. Die Leute haben ja auch nicht Angst vor'm Tod - nur vor dem Sterben.“
„Lenk' nicht ab. Was kann sich eine denn zumuten?“
„Na, mit zwanzig denken wir doch, wenn wir nur hart genug arbeiten, wird's schon werden, das Draußen braucht unsere Einsichten, unseren Ehrgeiz, unseren Beitrag. Ist aber Quatsch. Das Draußen ist neutral. Es hat keinen Bedarf an Individualität. Es ist weder wohlwollend noch feindlich. Einzelne Menschen ja, auch Gruppen, aber nicht das Ganze. Niemand versteht das Ganze: dazu wissen wir einfach zuviel.“
„Du mit Deinem ominösen ‚wir’! Eier' nicht rum, Farah.“
„Sorry.“
„Also?“
„I c h denke, egal, was Du tust, ob Du Künstlerin bist oder eine Kneipe hast oder irgendwo in einem Büro sitzt, egal, es gibt im großen Maßstab niemanden, der Dir die Buchhaltung macht. Außer dir selbst. Die Zumutung besteht darin, diesem Umstand die Stirn zu bieten. Und es gibt keinen, der dich dafür belohnt, wie speziell Du bist.“
„Das kenn' ich anders.“
„Kann schon sein. Die Leute belohnen Dich aber nur, wenn Dein Speziellsein ihnen was bringt: es hat was konsumistisches. Sie nehmen Dich an, wenn Du etwas zu bieten hast, was sie nicht selbst produzieren können. Du wirst nicht deswegen Erfolg haben, weil Du speziell bist, sondern weil Du einen Bedarf befriedigst. Wenn keiner da ist, nützt Dir deine ganze Individualität nix.“
„Den kann man wecken.“
„Da landest Du schnell im Marketing.“
„Oder in der Religion...“
„Ja. Also. Wenn Du nicht darauf achten willst, ob das, was Du dir zumutest, auch gebraucht wird, musst Du entweder kämpfen oder einfärben.“
„Womit wir bei der Pipette wären...“
„... Und die Aufgabe darin bestünde, saugfähige Stellen im Gewebe zu finden. Da tropfst Du dann was von Dir hin und siehst zu, wie es sich ausbreitet. Manchmal mehr, wenn Du eine gute Stelle gefunden hast, manchmal weniger. Wenn Dein Gespür Dich im Stich gelassen hat. Dann verdunstet es.“
"Es?"
„Deine Gabe. Deine Kunst. Deine Lust. Manchmal sogar alles, was an Dir besonders ist, auf einen Schlag.“
„Man könnte Öl nehmen. Das verdunstet nicht so leicht...“
„Dringt aber auch nicht so schnell ein.“
„Kriechöl! Das verwenden sie in Salben.“
„Meinetwegen.“
„Und Du meinst wirklich, es geht auch ohne Kampf?“
„Keine Ahnung. Jede Raupe kämpft. Jeder Grashalm. Also, klar, wir kämpfen alle. Aber irgendwann merkst Du, welche Mittel Dir entsprechen. Ich mein', w i r k l i c h entsprechen: was sich natürlich anfühlt. Man verwandelt sich in sein Werkzeug. Manche werden hart, andere flüssig.“


Gespräche mit Farah Day
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