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Zuletzt aktualisiert: 22. April, 19:39

Farah Days Tagebuch, 52

Samstag, 22. April

Anvertrauen

Früher einer der aufregendsten Impulse in meiner Welt. Auch einer der aufwändigsten.
(Stopp. Wollte doch niemals das Wort »früher« schreiben. Macht grau.)
Im Laufe der Jahre sind wir viele geworden, vertrauen uns einander an, beobachten unsere Reaktionen, werden abhängig von ihnen. Nicht mehr der Akt selbst ruft das stärkste Gefühl hervor, sondern der Effekt, den er online erzielt.

Draußen Glockengeläut. Lockruf der Kirche. Doch sie kommt nicht gegen all die anderen Köder an. Effekthascherei läuft über pics and tunes these days, nicht über Bronze.

Der Poet am wenige Meter entfernten Schreibtisch singt die Oper mit, die leise aus seinen Kopfhörern dringt; seine Finger tänzeln über der Tastatur. Im Verlauf einer Stunde schreibt er schätzungsweise die fünffache Menge an Text wie ich, während meine Wörterburgen in den letzten Jahren eine nach der anderen die Brücken hochziehen. Wo ist meine Dringlichkeit hin? Das Anvertrauenwollen?

„Früher...“
„- Stopp!“

Beim Schreiben verrinnt mir die Zeit, während ich nach reifen Gedanken und Formulierungen ausgreife, beim Malen indes wallt sie grandios um mich herum auf, als erfände ich sie neu.
In der Arbeit mit Tusche und Papier geht es nicht um mich... vielleicht liegt’s daran. Ich male, was andere bereits vor mir gemalt haben, meine Motive nehmen keine Gegenwart für sich in Anspruch, sind weder zeitgenössisch noch veraltet, es gab sie schon immer und gibt sie weiterhin und ich male sie.
Meine Pinsel, Papier, das Wasser, die schwarze Tusche.
Seltsam, im Gegensatz zum Schreiben, bei dem mir immer ein Kobold im Ohr sitzt und mich auslacht, wenn ich Sätze hinschreibe, die schon tausendfach irgendwo anders notiert wurden, ist es gerade die Stärke der Tuschemalerei, dass sie nicht individuell sein will, sondern universell. Sagt mein Gefühl.
Im Grunde könnte ich jahrelang das gleiche Motiv malen und hätte wohl kein Empfinden von Falschheit. Vielleicht würde mir eintönig, vielleicht aber auch nicht ... und vielleicht käme mit der Beschränkung auf ein einziges Motiv auch die Chance, die Fixierung auf Ergebnis und Originalität mal auszublenden.

Ich suche nach einer Entfesselung vom Ego, möchte fließen wie meine Tusche.


Tagebücher:: Farah Days Tagebuch
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Das große Unbekannte, II


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Tusche auf Bütten, 2017


Rebellion und Verklärung
520 reads

Rebellion und Verklärung, ff


Das Grosse Unbekannte.


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Tusche auf Bütten, 2017


Rebellion und Verklärung
681 reads

Lasset die Fischlein...

zu mir kommen.

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Ladybird. Verwachsen mit ihrem Garten.

(Bin am Malen.)
((Aber so ganz ohne TT kann ich nicht sein...))
(((Ich hoffe, Sie auch nicht. Bleiben Sie mir gewogen, ja?)))


Fotoserien:: Spuren hinterlassen
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Spuren hinterlassen, 64


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Immer eine Frage des timings.


Fotoserien:: Spuren hinterlassen
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Der Prophet


Der_Prophet

Ein einsamer Job. Immer noch.


Atelier:: Zeichnungen
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Tags zuvor in Kiel


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- Und das, geschätzte Leser:innen, war's jetzt erst einmal mit meinen Frühjahrsseminaren.
Und so sehr ich meine Gruppenarbeit mit den START-Stipendiat:innen liebe ... die bevorstehenden vier Wochen alleine mit Tusche und Pinseln kommen mir gerade s e h r zupass...

*lächelt*


Schreibworkshops & Seminare
326 reads

Die Angst der Farbe vor dem Schwarzweiß


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Fotoserien:: Spuren hinterlassen
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Fühling the Frühling


Favorit4_Springe2017sw

Ein Teil meiner Stipendiat:innengruppe vom just beendeten Seminar "Schreiben als kreativer Prozess" in Springe.
Ja, den Ort gibt's.
Und er fühlt sich auch so sprungvoll an...


Schreibworkshops & Seminare
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Spuren hinterlassen, 62


Ladybirds_Hände

Laybirds Hände... für mich die allerschönsten.


Fotoserien:: Spuren hinterlassen
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